Für Industriearbeiten, und besonders auf Petrochemie-Anlagen, brauchen Auftragnehmer und Mitarbeiter oft ein SCC- oder VCA-Sicherheitszertifikat. Man hört beide Kürzel — tatsächlich handelt es sich um dasselbe System in verschiedenen Sprachen. Hier erfahren Sie, was sie zertifizieren, den Unterschied zwischen Unternehmens- und Personenzertifikat und warum sie oft Voraussetzung für den Anlagenzugang sind.
Was SCC und VCA sind
VCA (niederländisch „Veiligheid, Gezondheid en Milieu Checklist Aannemers“) und SCC („Sicherheits Certifikat Contraktoren“) sind dasselbe Zertifizierungssystem — VCA ist der niederländische bzw. belgische Name, SCC der deutsche bzw. internationale. Sie bescheinigen, dass ein Auftragnehmer über ein funktionierendes Sicherheitsmanagement für risikoreichere Arbeiten verfügt.
Unternehmens- vs. Personenzertifikat
Es gibt zwei Ebenen:
- Unternehmenszertifikat (SCC*/SCC** und eine Petrochemie-Variante) — bescheinigt das Sicherheitssystem des gesamten Unternehmens
- Persönliches Mitarbeiterzertifikat — die Prüfung Basissicherheit oder die Version für Operativ Führende
Warum Anlagen sie verlangen
Anlagen in Antwerpen, Rotterdam und Deutschland machen den Zugang oft von einem gültigen SCC/VCA abhängig. Der Grund ist einfach: Arbeiten in Petrochemie und Energietechnik sind gefährlich, und das Zertifikat ist der Nachweis, dass Auftragnehmer und Mitarbeiter die Sicherheitsverfahren beherrschen. Ohne es gibt es oft keinen Zugang zur Baustelle.
Was das bei der Auftragnehmerwahl bedeutet
Prüfen Sie zweierlei: dass der Auftragnehmer ein gültiges Unternehmenszertifikat (SCC/VCA) besitzt und dass die Mitarbeiter gültige persönliche Zertifikate haben. Das ist keine Formsache — es ist Voraussetzung für einen reibungslosen Start.
Bei Save Consulting stellen wir Mitarbeiter mit gültigen SCC/VCA-Sicherheitszertifikaten und ärztlichen Attesten für Arbeiten auf anspruchsvollen Industrieanlagen.