Beim Vergleich von Angeboten für Schweißer-Nachunternehmer ist der Tagessatz das Einfachste — aber oft irreführend. Die wahren Kosten setzen sich aus mehreren Faktoren zusammen, und das billigste Angebot kann sich als das teuerste erweisen. Sehen wir uns an, was die Kosten wirklich bestimmt und wie Sie Angebote fair vergleichen.
Zertifizierung und Profile
Zertifizierte Rohr- und Druckschweißer kosten mehr als allgemeine Arbeitskräfte — und sind stärker gefragt. Die Zusammensetzung des Teams (wie viele zertifizierte Schweißer, wie viele Monteure, wie viele Helfer) bestimmt die Kosten am stärksten. Ein billigeres Team ohne die richtigen Zertifikate darf die Arbeit unter Umständen gar nicht ausführen.
Dringlichkeit und Dauer
Kurzfristige Mobilisierung — etwa für einen Turnaround — kostet mehr als geplante Arbeit. Kurze Einsätze tragen mehr Gemeinkosten pro Tag (Mobilisierung, Unterkunft, Anreise) als lange. Fragen Sie beim Vergleich, was enthalten ist.
Entsendung, Anreise und Unterkunft
Bei entsandten Teams sind Anreise, Unterkunft, Spesen und die Entsende-Administration (A1) Teil der wahren Kosten. Manche schließen sie in den Satz ein, andere nicht — Angebote ohne diese Positionen sind also nicht unbedingt günstiger. Fragen Sie, was der Satz abdeckt.
Umfang, Schichten und Produktivität
Am Ende entscheidet die Produktivität. Ein zertifiziertes, gut geführtes Team, das die Naht auf Anhieb richtig ausführt und die Abnahme besteht, ist günstiger als ein billiges Team mit Nacharbeit, Verzögerungen und Wiederholungsprüfungen. Auch Nachtschichten und die Komplexität der Arbeit spielen eine Rolle — betrachten Sie die Gesamtkosten, nicht nur den Tagessatz.
Bei Save Consulting stellen wir zertifizierte Teams mit transparenter Kostenstruktur und abgewickelter Entsendung — damit Sie wissen, wofür Sie zahlen.